Teleskopmarkise

Eine Markise mit Teleskoparmen ist eine Weiterentwicklung der klassischen Gelenkarmmarkise. Der entscheidende Unterschied liegt in der Art und Weise, wie die Markise aus- und eingefahren wird. Anstelle von Armen, die sich wie ein Ellbogen seitlich einknicken, besitzt diese Markise Arme, die wie ein Teleskop geradlinig ineinandergeschoben werden.
Beim Ausfahren der Markise gleiten die einzelnen Segmente der Arme durch internen Druck linear nach vorne. Beim Einfahren schieben sich die Profile wieder passgenau ineinander. Dadurch wird das Markisentuch über den gesamten Bewegungslauf hinweg absolut gleichmäßig transportiert und auf Spannung gehalten.
Individuell und vielfältig
Teleskopmarkise mit und ohne Hülse konfigurierbar.
Vorteile von Teleskopmarkisen
- Hohe Windstabilität: Da die Arme keine Gelenke haben, die seitlich ausbrechen können, bieten Teleskoparme eine wesentlich höhere Steifigkeit. Sie halten spürbar höheren Windstärken stand.
- Perfekte Tuchspannung: Durch die konstante Kraft der Gasdruckfedern bleibt das Markisentuch in jeder ausgefahrenen Position extrem straff. Das verhindert ein Flattern im Wind und minimiert das Risiko, dass sich bei einem kurzen Schauer Wassersäcke bilden.
- Große Ausladung: Da die Arme linear ausfahren, lassen sich mit dieser Technik sehr große Flächen (z. B. tiefe Terrassen oder Gastronomiebereiche) beschatten. Klassische Gelenkarme stoßen hier konstruktionsbedingt schneller an ihre Grenzen.
- Optik und Platzersparnis: Die Arme fahren im perfekten rechten Winkel zur Wand aus. Es gibt keine einknickenden Gelenke, die optisch stören oder seitlich Platz beanspruchen könnten.
Texte und Bilder STOBAG AG


